Unsere Satzung

 

Satzung des Hundesportvereins

Jump for Fun Hagen a.T.W.

vom 06. Januar 2008

 

  § 1

Name

 

Der am 09.02.2001 in Hagen a.T.W. gegründete Verein führt den Namen „Hundesportverein Jump for Fun Hagen a.T.W.“ mit dem Zusatz „Mitglied im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG) - Sportverband für das Polizei- und Schutzhundewesen e.V.“. Er hat seinen Sitz in Hagen a.T.W. und ist in dem Vereinsregister beim Amtsgericht Osnabrück, VR 110430 eingetragen.

 

§ 2

Geschäftsjahr und Gerichtsstand

 

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Bad Iburg.

 

 

§ 3

 Zweck

 

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt ausschießlich gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein strebt keinerlei Gewinne an und verwendet Mittel des Vereins nur für die satzungsmäßigen Zwecke. Es werden keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen an die Mitglieder ausgezahlt oder vergütet.

 

Es dürfen auch nicht Personen, gleichgültig ob Mitglieder oder Dritte, durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.

 

Der Verein bezweckt die körperliche Ertüchtigung des Menschen durch Leistungs- und Freizeitsport in Verbindung mit dem Hund. Er fördert den Zusammenschluss der Hundesportler mit dem Ziel, die Leistungen der Hunde zu steigern, sie nach sinnvollen Regeln unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen ausbilden, zu halten und zum gesellschaftlichen Nutzen zu verwenden.

 

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Unterstützung aller Bestrebungen, die der Volksgesundheit durch Sport, dem Umweltschutz, der menschlichen Naturverbundenheit, dem Tierschutz und der Tierseuchenbekämpfung dienen.

 

 

§ 4

 Mitgliedschaft

 

Mitglied kann jede natürliche Person werden. Das Mindestalter kann die Mitgliederversammlung regeln. Minderjährige bedürfen der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung wird nicht begründet.

 

Es dürfen nur solche Einzelmitglieder und mit diesen in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen aufgenommen werden, die weder kommerziellen Hundehandel noch dem gewerbsmäßigen Betreiben von Hundeschulen zuzurechnen sind.

 

 

§ 5

 Beitrag

 

Die Mitgliederversammlung setzt die Aufnahmegebühr und den Jahresbeitrag fest.

 

 

§ 6

 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Alle Mitglieder haben die gleichen Rechte, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen andere Regelungen enthalten. Jedes Mitglied hat Anspruch auf Rat und Unterstützung durch die Organe des Vereins und auf die Benutzung der vereinseigenen Einrichtungen sowie auf Teilnahme an den Verbandsveranstaltungen im Rahmen der Zulassungsbedingungen.

 

Jedes Mitglied hat den Hundesport nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der festgelegten Bestimmungen unter besonderer Berücksichtigung des Tierschutzes auszuüben.

 

Die Bestimmungen der Satzung und der Ordnungen und Beschlüsse sowie die Einzelanweisungen der zuständigen Verbands- und Vereinsorgane sind einzuhalten. Insbesondere ist jedes Mitglied verpflichtet, bei Veranstaltungen des Vereins bzw. der Teilnahme an Hundesportveranstaltungen oder sonstigen Veranstaltungen, an denen der Verein teilnimmt, vereinseigene Kleidung - soweit vorhanden - zu tragen.

 

Jedes Mitglied hat die Bestimmungen der Tierseuchengesetze einzuhalten und für die von ihm geführten Hunde Haftpflichtversicherungen nachzuweisen.

 

 

§ 7

Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds.

 

Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Jahresende mit einer 3-monatigen Kündigungsfrist möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden.

 

Die Mitgliedschaft endet ferner durch Ausschluss. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, wenn ein Mitglied gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, gegen die Bestimmungen des Tierschutzes verstoßen hat oder die Vereinspflichten auch nach zweifacher vorheriger Abmahnung nicht erfüllt werden. Der Ausschluss durch Beschluss des Vorstandes erfolgt ferner, wenn ein Mitglied mit der Zahlung der Beiträge trotz vorangegangener zweimaliger Mahnung unter Androhung des Ausschlusses länger als 6 Monate im Rückstand ist.

 

Der Ausschluss zieht den Verlust aller Ansprüche mit sofortiger Wirkung nach sich. Hingegen erlöschen die Ansprüche des Vereins erst mit Ablauf des Geschäftsjahres.

 

Dem Betroffenen ist eine Anhörung vor dem Vorstand zu gewähren. Der Betroffene kann die Überprüfung der Vorstandsentscheidung durch Beschluss der Mitgliederversammlung beantragen.

 

Mit dem Ende der Mitgliedschaft enden Ansprüche an das Vereinsvermögen. Die Vereinspapiere, Vereins- und Verbandsausweise und Abzeichen sind ohne Vergütung zurückzugeben. Funktionsträger haben die Unterlagen des Arbeitsgebiets ihrem Nachfolger zu übergeben.

 

 

§ 8

 Organe des Vereins

 

Die Organe des Vereins sind der Vorstand, der erweiterte Vorstand und die Mitgliederversammlung. Dem Verein steht die Gründung von Sportabteilungen frei.

 

 

§ 9

 Vorstand

 

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Geschäftsführer. Die Mitglieder des Vorstands müssen dem Verein angehören. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von jeweils 3 Jahren gewählt, von denen zwei dieses Amt bereits ein Jahr ausgeübt haben sollen. Die Wiederwahl ist zulässig.

 

Der Vorstand ist das leitende und ausführende Organ und hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters im Sinne des § 26 BGB. Er führt die Geschäfte. Zur rechtsgeschäftlich wirksamen Vertretung genügt die Mitwirkung von zwei Vorstandsmitgliedern. Sie sind alleine berechtigt, für einzelne Rechtsgeschäfte Untervollmacht zu erteilen und Aufgaben an Mitglieder des erweiterten Vorstands oder sonstige Vereins-mitglieder zu übertragen.

 

Die Vorstandsmitglieder müssen volljährig sein.

 

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, so bestimmt der verbleibende Vorstand eine kommissarische Vertretung bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Auf dieser Mitgliederversammlung wird die Position des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds neu gewählt.

 

Der Vorstand tritt regelmäßig, mindestens 4 Mal im Jahr, zu Sitzungen zusammen, zu denen von dem 1. Vorsitzenden unter Übersendung einer Tagesordnung eingeladen wird. Der Vorstand entscheidet über die Anwesenheit weiterer Mitglieder des Vereins. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Über die Sitzung wird Protokoll geführt. Das Protokoll wird nicht veröffentlicht.

 

 

§ 10

Erweiterter Vorstand

 

Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Obmann Agility, Obmann Flyball, Schriftwart, Jugendwart, Pressewart und Gerätewart.

 

Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von jeweils 3 Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig. Der erweiterte Vorstand berät den Vorstand bei den Entscheidungen. Er nimmt - soweit vom Vorstand geladen - an den Sitzungen des Vorstandes teil.

 

 

§ 11

 Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins und die Zusammenkunft aller stimmbe-rechtigten Mitglieder. Sie ist zuständig für:

 

- Satzungsänderungen

- Auflösung oder Fusion des Vereins

- Entgegennahme und Genehmigung der Jahresberichte des Vorstands und Kassenprüfer

- Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands

- Wahl des Vorstands

- Wahl der Kassenprüfer

- Beschlussfassung über den Jahreshaushaltsplan

- Beschlussfassung über - mindestens zwei Wochen vorher - schriftlich eingebrachte

   Anträge

- Angelegenheiten von besonderer Bedeutung, die vom Vorstand an sie herangetragen

   werden

 

Die regelmäßige Mitgliederversammlung soll im 1. Quartal eines jeden Jahres stattfinden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorstand dies beschließt oder wenn 25 % der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beim 1. Vorsitzenden beantragen.

 

Zu jeder Mitgliederversammlung ist schriftlich unter Angabe der geplanten Tagesordnung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen durch den Vorstand einzuladen. Die Schriftform ist gewahrt durch die Bekannt-gabe der Einladung und Tagesordnung in der Vereins- oder Tageszeitung, durch Veröffentlichung auf der Homepage des Vereins, durch die Versendung von E-Mails oder durch Aushang im Vereinsheim.

 

Die Mitgliederversammlung, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig ist, wird in der Regel vom 1. Vorsitzenden geleitet.

 

Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einem Protokoll schriftlich festzuhalten, in dem auch Angaben über Ort, Zeit und Abstimmungsergebnisse enthalten sein müssen und das vom Versammlungs-leiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 12

Kassenprüfer

 

Zur Überwachung der satzungsmäßigen Führung der Einnahmen und Ausgaben wählt die Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer für die Dauer von jeweils 2 Jahren, von denen einer dieses Amt bereits ein Jahr ausgeübt haben soll. Die Mitglieder dürfen nicht dem Vorstand oder dem erweiterten Vorstand angehören und dürfen nicht unmittelbar wiedergewählt werden.

 

 

§ 13

 Satzungsänderungen

 

Nach Ankündigung in der Tagesordnung kann die Satzung durch die Mitglieder-versammlung mit einer Mehrheit von 2/3 geändert werden. Zur Änderung des Vereinszwecks oder Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 erforderlich.

 

 

§ 14

Vereinsauflösung

 

Die Auflösung des Vereins oder die Änderung des Vereinszwecks kann nur von einer Mitgliederversammlung mit 3/4 Stimmenmehrheit beschlossen werden. Das vorhandene Vereinsvermögen ist nach Abwicklung der Auflösung einer gemeinnützigen Tierschutz-organisation zur Verfügung zu stellen.

 

 

§ 15

 Inkrafttreten der Satzung

 

Diese Satzung ist am 06.01.2008 auf der Mitgliederversammlung beschlossen worden und gilt ab Beschlussfassung.